Power Cage

22.11. – 07.12.19

Ein transdisziplinäres Projekt rund um Jeanne Villepreux-Power (1794–1871) – autodidaktische Naturforscherin und Pionierin der Meeresbiologie. Vierzehn Künstlerinnen werfen einen eigenen Blick auf das Œuvre von Jeanne Villepreux-Power, die die gläserne Decke mit einem Glasaquarium durchbrach, und spinnen es weiter.

Zwei Aspekte von Jeanne Villepreux-Powers wissenschaftlichen Errungenschaften sollen durch Power Cage besonders hervorgehoben werden: die Erforschung des Papiernautilus und die Erfindung des Aquariums.

Christina Ertl-Shirley und Ruth Waldeyer werden in der Mitte des Raumes einen begehbaren (Nach)Bau eines Nautilus als Eigeninterpretation konstruieren.

Sabine Ercklentz, Katharina Ludwig, Uta Neumann, Felicity Mangan, Ioana Vreme Moser, Mira O‘Brien, Claudia Reiche, Billy Roisz, Tomoko Sauvage, Anouschka Trocker, Antje Vowinckel und Mara Wagenführ gestalten aus ihrer jeweiligen künstlerischen Praxis heraus ein Klangaquarium oder eine künstliche Biosphäre und beschäftigen sich in diesen jeweils mit kleinen Teilaspekten rund um die Forschung von Jeanne Villepreux-Power. Die Stücke werden im Raum um die Argonaut-Installation aufgebaut. Klänge sind über Kopfhörer zu hören; einige arbeiten mit Objekten, andere operieren mit Text- und/oder Bildcollagen.

Die Ausstellung begleiten Workshops zum Biosphärenbau, der Fotografietechnik Cyanotopie, dem Zeichnen von Weichtieren sowie Vorträge und Lesungen zur Forschung von Jeanne Villepreux-Power.

Künstlerinnen

Programm (vorläufig)

Ort